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3 Dörfer – 3 Ausstellungen

Was machen wir mit den vielen Bildern, Karten und Gegenständen des dörflichen Lebens? Wie es sich bereits herumgesprochen hat, zeigen wir einiges in den öffentlichen Räumen unserer 3 Dörfer. In Sülte und Boldela sind es die Mehrzweckräume, und in Sülstorf wird der Gemeinderaum dazu hergerichtet.

Es wird Schwerpunkt Themen geben.

In Boldela zeigen wir Ihnen Dinge zum

  • Feuerlöschwesen

  • Jagdwesen in unseren Wäldern und Fluren

  • Interessantes aus Boldela, von gestern bis heute

  • Haushaltsgegenstände der Bäuerinnen in den letzten 100 Jahren

 

In Sülte erfahren Sie etwas über das

  • Das Schulwesen in Sülte, Boldela und Sülstorf (bis zur Auflösung der Schulen 1976)

  • Die Erntekindergärten, Kitas und Kinderkrippe

  • Über den Feldflugplatz und späteren Barackenhof am Ortsausgang Richtung Hasenhäge

  • Alte Ansichtskarten von Sülstorf, Sülte und Boldela.

  • Interessantes aus Sülte, von gestern bis heute

 

In Sülstorf erwarten Sie Dinge zu den Themen:

  • Die Landwirtschaft früher und heute

  • Die Handwerker und Kaufläden unserer Gemeinde

  • Wieder des Vergessens … Vor- Kriegs- und Nachkriegszeit in der Sülstorfer Gegend inkl. Gedenkstätte am Bahnhof.

  • Das Gemeindeleben der evang.-luth. Kirche: „800 Jahre Glaubensbekenntnis – 500 Jahre Reformation“

  • Interessantes aus Sülstorf, von gestern bis heute

 

Am 12. Juni ist die feierliche Eröffnung ab 18:00 vorgesehen. Diese wird der Bürgermeister Horst Busse im Gemeinderaum Sülstorf vornehmen. Wir würden uns über viele wissbegierige Gäste freuen. So mancher wird staunen, was es alles zu sehen gibt. Weitere Besichtigungsmöglichkeiten entnehmen Sie bitte den Aushängen an den gemeindeeigenen Schaukästen, und den Informationen an den Türen der Ausstellungsräume. Änderungen aus organisatorischen Gründen behalten wir uns vor!

 

 

Die Festschrift stellt sich vor

Hier bin ich nun endlich, liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeindedörfer Sülstorf, Sülte und Boldela. Schauen Sie mich doch einmal an. Mein frisches Grün und die Abbildung der Dörfer, als Ausschnitt aus einer historischen Karte! Das passt zu uns und verbindet unsere 3 Orte nicht nur symbolisch, wie Sie es vom Gemeindewappen her kennen. Sondern jetzt auch bildlich, und ebenso klar und deutlich als Buchtitel geschrieben.

Ich heiße: Geschichtsspuren der Gemeindedörfer Sülstorf – Sülte - Boldela

Wieso runzeln Sie die Stirn? Ach so, Sie meinen das neue Wort „Gemeindedörfer“? Nun ja, dieses Wort ist neu, und Sie finden es selbst im Duden (noch) nicht. Frechheit? Ich sage dazu: Das war gewollt. Vor Jahren gab es auch das Wort „Gebietsreform“ noch nicht, und trotzdem mussten sich die Gemeinden mit dieser Thematik befassen…

Zumindest sind Sie jetzt hoffentlich schon einmal neugierig geworden. Das freut mich, wurden doch auf meinen 340 Seiten durch die Ortschronisten und Historiker nicht nur trockene Fakten für Sie aufbereitet, sondern aus allen Lebensbereichen Sachbeiträge verfasst und der Inhalt durch Augenzeugenberichte verfeinert. Das funktioniert so ähnlich wie bei einem guten Menü. Nur eben nicht zum Verspeisen. Nun ja, mit den Augen könnten Sie mich sozusagen symbolisch schon verspeisen. Oder vernaschen, ganz wie Sie wollen. Aber dick werden Sie davon auf keinen Fall. Ich bin im handlichen Format, zu haben. Nicht größer als 21 x 21 cm.

Auf jeden Fall bin ich in der Festwoche zu kaufen. In einer limitierten, kleinen Auflage. Zu einem Festwochen Sonderpreis. Versprochen! Zum 10. Juni geht der Verkauf zur Eröffnung der Festwoche los. Am besten, Sie kommen gleich zur Eröffnungsveranstaltung zum Festplatz nach Sülstorf. Und sichern sich Ihr persönliches Exemplar.

Dort werden wir die Festwoche im Festzelt eröffnen. Pünktlich um 18:00 Uhr wird der Bürgermeister Horst Busse mit der Gemeindevertretung unsere Bürgerinnen und Bürger, aber auch Gäste aus nah und fern, sowie zahlreiche Ehrengäste begrüßen. All Diejenigen von Ihnen, die zum Gelingen der Festschrift tatkräftig beigetragen haben, würden wir gern persönlich an diesem Abend begrüßen.

Was soll denn jetzt noch schief gehen? Nichts, wenn Sie kommen!

 

 

Mit Gesang, Spiel und „Vollgas“ zum Gemeindejubiläum

Keine Angst, hier geht nichts durcheinander. Wir sind nur mal so richtig in Fahrt.

 

Am Montag, den 8. Mai, trafen wir uns zum ehrenden Gedenken an die Opfer der Naziherrschaft und das Ende des II. Weltkrieges vor 72 Jahren. Dazu begrüßte der stellvertretende Bürgermeister Manfred Kapanke Bürgerinnen und Bürger am Sülstorfer Bahnhof, sowie Gäste von der Jüdischen Gemeinde, und der Mahn- und Gedenkstätte Wöbbelin, mit der Leiterin Frau Ramona Ramsenthaler. Pfarrer Arpad Csabay begrüßte alle Gekommenen herzlich und war einer der Redner dieser Feierstunde. Er lud alle im Anschluss der Gedenkstunde zu einem gemeinsamen Kaffeetrinken in die Pfarrgemeinde ein. Das Projekt zur Umgestaltung der Pfarrscheune sollte erstmalig vorgestellt werden. Die als Gedenkort zukünftig sowohl eine Dauerausstellung ergänzend zur Gedenkstätte am Bahnhof, als auch wechselnde Themen zeigen wird. Für kulturelle Veranstaltungen wird die Pfarrscheune ebenfalls bereit stehen. Ganz herzlichen Dank für diesen informativen Nachmittag.

Gesang ist im Frühling mehr als „in“. Denn wir feiern zum 800-jährigen auch den Reformationsgedanken. Sonntag Kantate mit gleich zwei Events in der Sülstorfer Kirche. Zum einen hörten wir 10:00 Uhr eine Liedpredigt mit Bischof Dr. Andreas von Maltzahn. Und um 15:17 Uhr als Hommage an das Reformationsjubiläum 1517 erschallte ein Live Konzert an gleichem Ort.

Genau am Erscheinungstag dieses Gemeindeblattes laufen in Boldela schon einige Organisatoren, aber auch einige Oldtimer Traktoren auf „Vollgas“. Schauen Sie doch einmal auf dem Sportplatz am Feuerwehrhaus vorbei. Dort schnuppert es nach alter KFZ- und Landtechnik.

Immer wieder wurde nach einem Spiel Nachmittag gefragt. Auch diesen wird es Anfang Juni in Boldela geben. Viel Freude beim Skat, Rommè und vielleicht auch Brettspielen? Näheres erfahren Sie im Veranstaltungskalender dieses Gemeindeblattes.

Allen, die sich tatkräftig an der Organisation und Durchführung der zahlreichen Veranstaltungen beteiligen, schon einmal im Voraus ganz herzlichen Dank. Ein Fest ohne aktive Mitstreiter geht nicht. Vielleicht möchte der Eine oder Andere uns auch noch finanziell dabei unterstützen? Das wäre wirklich mehr als hilfreich.

 

 

 

Tatü tata die Feuerwehr ist da. ….

 

Ausscheid 1969

 

Unsere kleinen mecklenburgischen Bauerndörfer mit den großen Häusern und Scheunen, waren bedingt ihres hölzernen Fachwerks und den reetgedeckten Dächern einer großen Feuergefahr ausgesetzt.

Es gab ''Land-Feuer-Ordnungen'' in denen genau geschrieben stand, wo der Backofen zu stehen hatte, welche Vorkehrungen zu treffen waren, bevor es ins Bett ging, wie die Asche entsorgt werden sollte, wie oft der Schornsteinfeger zu kehren hatte...

Weiterhin gab es ''Patent-Verordnungen, zur Abstellung des feuergefährlichen Tabak-Rauchens'' in dem immer wieder darauf hingewiesen wurde, dass Untertanen, Tagelöhner, Leute von geringem Stand sich in Wohn- und Gesindestuben, feuergefährlichen Orten, Scheunen, Ställen, Wirtschaftsgebäuden.....gänzlich enthalten sollen. Auch die schädliche Gewohnheit der Zimmerleute und Maurer, die ihre Arbeit immer mit der Tabakpfeife verrichten, wurden so immer wieder ermahnt. Wer sich nicht an diese Verordnungen hielt, musste nicht nur seinen Bau- oder Tagelohn abgeben, sondern auch mit einer schweren Leibesstrafe rechnen.

Nachts war es die Aufgabe des Nachtwächters, für Ruhe und Ordnung zu sorgen, er warnte die schlafenden Bürger vor Feinden und Dieben und nahm beim Schutz vor Bränden eine besondere Stellung ein. Von 1869 bis 1924 waren es zehn, die in Sülstorf diesen Dienst versahen.

Die ''Pflicht zur Hilfeleistung bei Feuersgefahr'' durch jedermann, wurde ebenfalls vom Großherzoglichem Amt verordnet und das: ''Nach gelöschtem Brande sollen … denjenigen, welche bei dem Löschen beschäftigt gewesen sind, eine mäßige Erquickung an Bier und Branntwein, ... auf Kosten Unserer Amtscasse''

Nur waren die Bauernstellen spärlich von Amtswegen her ausgestattet.

1866 wurden in einer Inventarliste (einer Bauernstelle in Sülte) eine Feuerleiter, ein Feuerhaken, ein lederner Feuereimer, eine Feuerlade und eine Leuchte aufgeführt.

Am 31. August 1876 erscholl in Sülstorf abends 11 Uhr Feuerlärm. Das Gehöft Nr. 12 stand in Flammen und brannte nieder. Die Ursache des Brandes ist nie ermittelt worden. Man vermutete Brandstiftung. Der Gastwirt Ide erhielt 3,60 Mark für 5 Kannen verabreichten Branntwein. Ein so hoher Verbrauch wurde später nicht wieder vermerkt.

Am 16. Juni 1884 gab es, nach einem schwülen Nachmittag, ein strenges Gewitter. Abends um 8 Uhr zündete der Blitz das Schulzenhaus, welches abbrannte. Der damalige Bürgermeister und zwei weitere Sülstorfer Männer kamen ums Leben.

1910 ging das alte Wohnhaus der Erbpachthufe Nr. 5 in Flammen auf. Die davon nicht weit entfernte Pfarrscheune geriet durch die große Hitze und Flugfeuer ebenfalls in Brand.

In den Kriegsjahren wurden 1939 die Feuerwehr in Sülstorf und 1943 in Sülte gegründet. Material, Kleidung und Geräte waren kaum bzw. überhaupt nicht zu bekommen. Das änderte sich auch nach dem Krieg nicht. Alles war notdürftig und ging nur schleppend voran.

Mit der Gründung der DDR wurde das Feuerwehrwesen staatlich gelenkt. Die Technik wurde übergeordnet zugewiesen und Führungskräfte ernannt. Für die fachliche Aus- und Weiterbildung wurden zentrale Ausbildungsstätten und Schulen gebildet. 1959 ist die erste Erwähnung der Feuerwehr Boldela.

Mit den LPGen in den Dörfern erweiterte sich das Arbeitsgebiet, durch die Konzentration von Schweine- und Kuhställen, Großmietplätzen und Werkstätten. Die Sicherung der Löschwasserversorgung und auch der vorbeugende Brandschutz bei allen Bürgern, vor allem bei den Kindern war immer ein wichtiges Thema. In den 60iger und 70iger Jahren war hier oft die Rede von Kinderbrandstiftung gewesen....

Die AG ''Junge Brandschutzhelfer'' wurde in Sülstorf am 15.7.1967 ins Leben gerufen. In Sülte ab 1968 unter der Leitung von Günter Fisch. Ziel dieser AG war es, den Kindern außerhalb der Schule, Grundlagen und organisierende Tätigkeiten des Brandschutzes zu vermitteln. Altpapier wurde gesammelt, um graue Feuerwehrkombis mit Schiffchen zu finanzieren. Auch unter den Kindern wurden bald erste Wettkämpfe durchgeführt. Die Sülstorfer Jungen Brandschutzhelfer erreichten bei ihrem ersten Wettkampf auch gleich Platz 1., bei einer mündlichen Leistungskontrolle und beim Keulenzielwurf.

Zu unzähligen Ereignissen, Wettkämpfen und Einsätzen werden viele von Ihnen sicher auch noch persönliche Erinnerungen haben.

Heute ist die Feuerwehr in jedem Ort ein wichtiger Träger des gesellschaftlichen Lebens und die Aufgabengebiete weisen ein breiteres Spektrum auf, als noch vor 100 Jahren. Fachkenntnis ist notwendig. Verkehrsunfälle, Hochwassereinsatz, auch was brennt, ist heute nicht mehr ''nur'' ein reetgedecktes Fachwerkhaus…..

Wenn Sie neugierig auf die Geschichte unserer drei Feuerwehren geworden sind, laden wir Sie herzlich in den Gemeinschaftsraum des Feuerwehrhauses Boldela ein. Dort wird Sie im Juni eine interessante Ausstellung erwarten.

Wer aber live die Schnelligkeit, Geschicklichkeit und das Können unserer Feuerwehrmänner, -frauen und -kinder und den Wehren im Amt Ludwigslust Land sehen will, ist herzlich zum

 

25. Amtsausscheid am Samstag, den 20 Mai 2017 in Sülstorf

 

eingeladen. Wir erwarten alle Teilnehmer ab 7:30 Uhr. Pünktlich 8:30 Uhr ist der Eröffnungsappell. Danach beginnen die Wettkämpfe. Während die Kameraden, Kameradinnen, Jugendwehren und die Floriangruppen um die besten Plätze kämpfen und die mitgereisten Fans am Platz ihre Wehr anfeuern, wird mit Eintopf, Bratwurst, gegrilltem Schwein, Kaffee und Kuchentafel, sowie Getränken für das leibliche Wohl gesorgt.

Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde, sollten dabei unsere gern gesehenen „Zaungäste“ sein. Unsere Feuerwehren aus Boldela, Sülte und Sülstorf brauchen ihren Beifall, erst recht jetzt zum 800. Jubiläum unserer Gemeinde!

 

 

 Das Schulwesen

 


 
Wer hätte das gedacht! Können Sie sich vorstellen, dass es in Sülte schon 1770 einen Schulmeister Stüve gab? Andernorts übernahmen die Küster das Lehramt, und erst danach wurden erste Dorfschulen gegründet. Religion und Lesen, mehr sollte der einfache Mann nicht erlernen. Später hießen die Verantwortlichen dann Schulleiter und in der DDR Schuldirektor. Die Arbeit der Ortschronisten Daniela Spiehs und Manfred Kapanke hat zu diesem Thema viel Interessantes und Neues „zu Tage“ gebracht. Zum Beispiel konnten wir bisher 64 Lehrer und Erzieher ausfindig machen. Bis dann 1976 die Schülerinnen und Schüler in die Zentralschule nach Rastow gingen, war hier in unseren 3 Orten reger Schulbetrieb. Danach begann die Ära der Schulbusse. Zu den Schulen in Boldela, Sülte und Sülstorf fanden wir Abbildungen auf alten Ansichtskarten. Aber auch die Klassenfotos von mehr als 100 Jahren Schulgeschichte erzählen von den Veränderungen in der Wissensvermittlung. Auf den Fotos der letzten Jahrzehnte können Sie vielleicht noch den Einen oder Anderen aus ihrer Familie entdecken. Vater, Mutter, oder ein Großelternteil vielleicht? Die Fotos wurden so gut es das heute noch zuließ, mit Namen versehen. Sowohl die Lehrerinnen, Lehrer, als auch die Namen der Schülerinnen und Schüler.  Solch Zeitdokumente fanden unsere Ortschronisten im Landesarchiv. Ganz viele Fotos, interessante Zeitzeugenberichte und Erlebnisse zum Schulbetrieb und Informationen dazu kamen von unseren Bürgerinnen und Bürgern. Eben von denen, die ehemalige Klassenkameraden, Freunde und auch Lehrer wiedererkannten. Da reichen die Informationsquellen bis Berlin, Rostock, und in viele andere Städte, wo sie eben heute wohnen, die ehemaligen Sülstorfer, Sülter
und Boldelaer Schüler. Selbst ehemalige Lehrer, heute zumeist im Ruhestand, halfen fleißig mit. Vorab können Sie schon mal neugierig sein, auf unserer Internetseite, www.gemeindesuelstorf. de. Unter der Rubrik "zum Nachlesen und Stöbern" finden sie schon mal mehr Bilder und Wissenswertes. Viele dieser Zeitdokumente sollen Ihnen in der Festwoche gezeigt werden. Das soll mittels Ausstellungen in den Gemeinderäumen geschehen. Dort können sie in Erinnerungen schwelgen, aber auch die Verbundenheit zu unseren Dörfern neu entdecken. Das ist unser Ziel. Kommen sie mit, auf eine interessante Zeitreise.  
 
Noch etwas in eigener Sache: An dieser Stelle möchte sie das Festkomitee bitten, uns bei der Erarbeitung der Festschrift zu unterstützen. Es geht um das Thema Einwohnerverzeichnis. Schon in den grünen Heftchen mit der Festschrift zur 775 Jahrfeier 1992 gab es ein derartiges Verzeichnis. Es war für viele Einwohner ein Nachschlagewerk in den zurückliegenden 25 Jahren geworden, wenn es darum ging, wer mal wann und in welchem Haus wohnte. Das neue, jetzt für 2017 anzufertigende Einwohnerverzeichnis soll inhaltlich genau dem damaligen gleichen, nur aktualisiert auf die heute in der Gemeinde Wohnenden. Wer sich dieses Verzeichnis einmal anschauen möchte, schlage in der Festschrift von 1992 die Seite 26 und 27 auf. Was, sie haben diese Festschrift nicht? Nun, es sind noch genug Exemplare in der Gemeinde vorrätig. Bitte holen Sie sich doch noch so ein Exemplar. Und sie werden wissen, was wir meinen.  Wenn sie mit der Erwähnung im Einwohnerverzeichnis 2017 einverstanden sind, brauchen sie nichts zu tun. Nur die Einwohner, deren Namen nicht erscheinen soll, werden gebeten, sich spätestens bis zum 10. März 2017 bei einem der ehrenamtlichen Mitlieder des Festkomitees, oder beim Bürgermeister Horst Busse zu melden. Für diesen Fall wird zwar die Straße und Hausnummer genannt, aber keine Namen. Wir hoffen und wünschen, dass sie uns bei der Gestaltung der Festschrift unterstützen, damit wir ein aussagekräftiges, interessantes und inhaltsreiches Buch erstellen können. Allen denjenigen Bürgerinnen und Bürgern mit Heimatverbundenheit soll etwas Bleibendes für die nächsten Jahre in die Hände gegeben werden, das ist unser Ziel. Auch in er Verantwortung für die nächsten Generationen. Gemeinsam, für ein schönes Dorf, für eine lebenswerte Zukunft!

 

 

 

 

 

Festumzug Anfang 1900 aus der Uelitzerstr. kommend in Richtung Kreuzung in Sülte

1992

 

 

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Dörfer Sülstorf, Sülte und Boldela,

 

im Rahmen unserer Festwoche zum 800jährigen Jubiläum unserer Gemeinde wird es am 17. Juni 2017 einen Festumzug geben.

Dafür brauchen wir eure Hilfe, als Teilnehmer im Umzug oder als Zuschauer und gerne auch als „Proviantmeister“ am Straßenrand.

Wir sind uns sicher, dass ihr viele Ideen und Vorstellungen habt, mit denen wir zusammen die Geschichte unserer 3 Dörfer präsentieren können.

Sei es als Bauer mit der Bäuerin, als mittelalterlicher Mönch oder auch als Jungpionier, unsere Chronik liefert viele Anregungen hierzu.

Damit auch die Zäune, Häuser und Bäume festlich geschmückt sind, brauchen wir ganz viele bunte Wimpel. Wer Lust hat kann uns helfen, es kann genäht, geklebt, gekauft, getackert werden, eine Vorlage ist unter dem Text zu sehen.

Der Umzug startet am 17. Juni 2017 um 11 Uhr am Bahnhof Sülstorf, die Aufstellung erfolgt ab 9:30 Uhr.

Bitte meldet eure Teilnahme am Umzug bis zum 21.4.2017 bei der Arbeitsgruppe Festumzug an:

Silke Raschpichler unter 0385/ 71 08 60 oder 0173 /8 95 30 47

sowie bei Ines Ullrich unter 03865/ 84 44 92 oder 0157/ 74 44 71 39 bzw. Hauptstr. 15 in Sülstorf.

Mit freundlichen Grüßen

Ines Ullrich und Silke Raschpichler

 Umzug zur 775 Jahrfeier in Sülstorf 1992                                                                                 

Das Jubiläumsjahr 2017

800 Jahre Gemeinde Sülstorf - Anlass genug, um zu feiern!

Für die Organisation und Durchführung des Festjahres sind schon umfangreiche Vorbereitungen getroffen worden. Ein Festkomitee arbeitet schon seit Monaten daran. Die Veranstaltungen und Höhepunkte sind für Jung und Alt, Groß und Klein gedacht. Am meisten würden wir uns freuen, wenn wir Ihren ''Nerv'' treffen.....

Und wenn zu dem einem oder anderen Treffen  sich noch Bürgerinnen und Bürger zur Mitwirkung melden würden, wäre das eine ganz tolle Sache! Termine werden rechtzeitig unter der Rubrik ''Veranstaltungen'' bekannt gegeben.

Einiges gibt es schon zu erwähnen.

Am 29. April 2017 um 14:30 Uhr laden wir Sie recht herzlich zu einem gemeinsamen Kaffeetrinken in die ''Bauernstube'' in Sülstorf ein. Der gemischte Chor aus Rastow wird diese gemütliche Runde mit einem Frühlingssingen erfreuen.

Am 1. Mai 2017 wird ein Oldtimertreffpunkt im Gartenweg 13 in Sülstorf sein, vor dem Grundstück der Familie Brandt. Bis 12 Uhr treffen hier alte Kraftfahrzeuge ein. 13 Uhr starten diese dann zu einer ersten Ausfahrt in den Frühling. Zuschauer sind herzlich willkommen.

Gegen das Vergessen laden wir Sie am 8. Mai 2017 zu einer Gedenkfeier, zur Befreiung des deutschen Volkes vom Nationalsozialismus, an der Gedenkstätte am Bahnhof in Sülstorf ein.

Es wird vom 12. bis 18. Juni 2017 eine Festwoche geben. Ein Höhepunkt soll ein Festumzug sein. Wer mitmachen möchte, ist auch hierzu recht herzlich eingeladen. Anspechpartner hierfür sind Silke Raschpichler und Ines Ullrich.

Den 4. Adventsmarkt in Sülstorf wollen wir zum Ausklang des Jubiläumjahres ebenfalls zu einem Höhepunkt werden lassen.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf! Wir haben immer ein offenes Ohr für Sie!

 

Ihr ehrenamtliches Festkomitee

 

Burgermeister Horst Busse, Marianne Busse, Pastor Arpard Csabay, Evi und Matthias Brandt, Helga Haak, Matthias Au, Manfred Kapanke, Silke Raschpichler, Ines Ullrich, Daniela Spiehs (Homepage-Redaktion)

 

Sülte; Uelitzerstr. um 1927